Menschenrechte

Am 31.5., 9h, ist es soweit!

Am 31.5., 9h, ist es soweit!

13 Hamburger Symposium Sport, Ökonomie und Medien – Programmheft 2013

Abstract

Grenzen sind relativ (Zitat von Mischa Gohlke)

Basierend auf dem allgemeinen Diversity-Denken definierte im Jahr 2001 (5 Jahre vor der Verabschiedung der UN Konvention für Menschen mit Behinderung) die Weltgesundheitsorganisation (WHO):

„Jede Form körperlicher, seelischer, geistiger oder Sinnesbeeinträchtigung wird als normaler Bestandteil menschlichen Lebens und menschlicher Gesellschaft ausdrücklich bejaht und darüber hinaus als Quelle kultureller Bereicherung wertgeschätzt.“

Unter anderem von daher gibt es das Denken, es gibt keine Behinderten, sondern wir haben es mit Menschen zu tun, die behindert werden.

Der Sport im allgemeinen ist erfahrungsgemäß eines der sehr guten und hilfreichen Instrumente, um zu versuchen Menschen, egal wie sie sind, weiter bzw. überhaupt zusammenzuführen. Es ist unstreitig, dass mit dem Sport relativ gut Vorurteile, Berührungsängste und allgemeine soziale Distanz abgebaut werden können, sowie eine Zunahme von Akzeptanz, Toleranz und Kooperation erreicht werden kann.

Jedoch, obwohl in Deutschland schon seit Jahrzehnten Vorstöße in Richtung der gleichberechtigten Teilhabe an Sportaktivitäten von Menschen mit körperlichen und seelischen Einschränkungen unternommen wurden (Grundgesetzänderung, mehr Sportangebote und Förderung bis hin zu den Olympics), sind noch immer erhebliche Anstrengungen erforderlich, bevor von einer tatsächlichen, alle Teilbereiche des Sports, vom Breiten-, Freizeit-, Schul-, Spitzen- bis hin zum Profi-sport – betreffend, erreichten Inklusion gesprochen werden kann.

Erstens werden Menschen separiert in mit oder ohne Behinderung, zweitens werden Menschen mit Behinderung wiederum in bestimmte Behinderungen separiert.

Siehe z.B. die Deaflmpics, Special Olympics, Paralympics und die Olympics.

Unser Freund und Musiker Mischa Gohlke, der hier auf unsereren wunderbaren Veranstaltungen mitwirkt, zitierte in Bezug auf die Musik: „Grenzen sind relativ“.

Sind die Grenzen auch im Sport relativ?

Was müssen wir wirklich tun, um auch im Sport eine wirkliche Inklusion zu erreichen?

Gez. P. Hennings

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