Bildung, Inklusion, Kultur, Menschenrechte, Soziales

“Inklusion funktioniert vielleicht bei Kindern mit Down-Syndrom oder Kindern im Rollstuhl, jedoch kann nicht jedes Kind mit Behinderung in eine Regelschule gehen”

Was ich schon seit 2010 in Deutschland zu kommunizieren versuche, es gibt nach wie vor zum großen Teil ein falsches Verständnis des Begriffs Inklusion, eine Selektion unter Menschen mit Behinderung ist ebenso eine Diskriminierung!

Der folgende Artikel soll ein positives Beispiel sein, dass Inklusion auf jedem Fall funktioniert, wenn man zulässt, dass die Inklusion eben im Kopf anfängt!

via Inklusionssfakten:

„Man mag es nicht glauben, aber auch in Finnland und Kanada gibt es Kinder mit unterschiedlichen Behinderungen und auch diese gehen in die Schule vor Ort, gemeinsam mit Nachbars- und Geschwisterkindern. Auch in Kanada und Finnland (übrigens PISA-Spitzenreiter) gibt es Kinder mit frühkindlichen Autismus und Verhaltensweisen, die auf beiden Seiten Schwierigkeiten bereiten. Die Region New Brunswick in Kanada hat eine Selektionsquote von 0,0%.“

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7 thoughts on ““Inklusion funktioniert vielleicht bei Kindern mit Down-Syndrom oder Kindern im Rollstuhl, jedoch kann nicht jedes Kind mit Behinderung in eine Regelschule gehen””

      1. Ob das aber immer so sinnvoll ist? Ich bin diesbezüglich nicht ganz der Meinung. Gemischte Klassen klar, sollte es mehr geben. Dennoch ist es aus meiner Sicht nur Bus zu einem bestimmten grad möglich. Zum einen würde ein teil schnell unterfordert sein, ein anderer Teil wahrscheinlich überfordert. Auch würde ein Mensch mit einem gewissen Behinderungsgrad (geistig) womöglich dem Leistungsdruck einer „regelschule“ nicht standhalten.

        Grundsätzlich müsste such dafür das gesamte Schulsysthem ändern. Aber ich vermute du meintest das damit 🙂

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      2. Ich bin der Meinung, wir Richard David Predht, Deutschland braucht eine Bildungsrevolution.
        Anders ist das bisherige System in stark ausgeprägter Separation nicht zu ändern. Früher gab es Widerstände in der Politik gegen die UN Konvention. Heute findet man starke Widerstände gegen die auf Konvention seitens Elternverbände und Sonderpädagogen.
        Es ist grundsätzlich falsch zuerst die optimale technische Qualität zu fordern. Es muss zuerst die richtige gesellschaftliche Haltung gefordert werden.
        Anders kommen die Menschen, so verschieden sie sind, gar nicht zusammen.

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      3. Das meine ich nicht. Ich war auch kein Meisterschüler in einigen Fächern. 🙂

        Aber nehmen wir eine klasse, die Schüler sind halb/halb aufgeteilt. Schüler mit normalen geistigen Fähigkeiten und Schüler mit klaren Defiziten.

        Führt man den Unterricht nach Norm durch , wird sich wahrscheinlich herausstellen, dass eine Hälfte mit kommt die andere jedoch nicht. Dadurch entsteht überforderung der einen Hälfte. Geht man es jedoch langsam an, wird die „fittere“ Hälfte irgendwann gelangweilt sein.

        Ok blödes Beispiel. Ich weiß. Ich kam in Mathematik und Englisch auch nicht immer mit und war irgendwann überfordert damit. Trotz normalem stand.

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