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Hörgeschädigte, Gebärdensprachler*innen und der inklusive Prozess

Ob leicht-, mittelgradig, an die Taubheit grenzend schwerhörig, ertaubt, taub, taubblind, ob CI-Nutzer*in, ob Gebärdensprachler*in oder nicht, der richtige inklusive Prozess für Hörgeschädigte, Gebärdensprachler*innen und Taubblinde kann nur dahin gehen, dass alle Gruppierungen gleichberechtigt behandelt, berücksichtigt und unterstützt werden, wie auch jedeR Einzelne optimal gefördert, unterstützt wird. Erst dann kann der inklusive Prozess richtig sein.

Und keiner darf für seine/ihre Entscheidung negativ kritisiert werden, wenn er/sie sich dafür entscheidet ein CI, Hörgerät oder lieber die Gebärdensprache zu nutzen. Das kann nur jedeR Einzelne für sich selbst herausfinden, wie man im Leben am besten mit den verschiedenen Barrieren und Hilfen zurecht kommt.

Und es muss aufhören, dass Menschen denken, wenn ein Mensch „anders“ spricht, dass man dann deshalb für „dumm“ gehalten, nicht gleichermaßen gewürdigt und wertgeschätzt wird.

Und immer wieder möchte ich daran erinnern, dass die z.B. die spanische Gesellschaft inzwischen reifer ist, wo sie schon eine Stadträtin mit Downsyndrom haben.

Ich kann es nicht mehr hören, „das kann sie doch nicht …“ Genau darin liegt der Denkfehler und muss unsere allgemeine menschliche Haltung in Frage stellen!

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