DSB, EFHOH, EU, Inklusion, News, Soziales, WHO

Welttag des Hörens

12034425_10207572296364952_2524235352956853601_oAuf einem Lunch-Seminar werden am 1. März 2016 im Europäischen Parlament die Vorzüge professioneller Hörgeräteversorgung besprochen.
Dieses Lunch-Seminar wird von EFHOH (European Federation of the Hard of Hearing, Dachorganisation für DSB und HOB), AEA, (Association of the European Hearing Aid Professionals), hear-it AISBL und EHIMA (European Hearing Instruments Manufacturers Association) organisiert.

Auszug aus dem Text des folgenden Links (http://www.hear-it.org/de/40-millionen-europaer-gesunder-und-geistig-fitter):
„Die gesundheitlichen Vorteile einer professionellen Hörgeräteversorgung, sowie die Kosten einer unbehandelten Schwerhörigkeit stehen zu einem Lunch-Seminar am 1. März, im Europäischen Parlament in Brüssel im Fokus. Unter dem Titel: „Hörbewusstsein – Professionelle Hörgeräteversorgung macht gesünder und geistig fitter“ wird das Seminar anlässlich des Tags des Hörens (Weltgesundheitsorganisation) durchgeführt.“

Ich persönlich freue mich sehr, dass nun auch das Thema Schwerhörigkeit im Europaparlament mehr Aufmerksamkeit bekommt!

Behinderung, Bildung, EFHOH, EU, Europa, Freiheit, IFHOH, Inklusion, Menschenrechte, News, Soziales, Sprache, Umwelt, UN, UNESCO, WHO, Wissenschaft

Kurzbericht IFHOH Workshop 19. – 20.10.2015 in Kopenhagen

Liebe Freund*innen und Interessent*innen,

in Vertretung für HOB VoG nahm ich am Workshop „UN Konvention für Menschen mit Behinderung“, 19. und 20.10.2015 in Kopenhagen, teil und fasse die wesentlich Punkte kurz zusammen:
Sehr interessant fand ich unter anderem den Besuch durch eine Vertreterin für EDF (European Disability Forum), die uns über die Bedeutung der Ratifizierung der UN Konvention für Menschen mit Behinderung in der europäischen Politik berichtete. Es wird bald auch ein Bericht über den Stand der Umsetzung in einzelnen europäischen Ländern veröffentlicht werden, den man auf den UN und EDF – Internetseiten finden wird.
Technische Grundversorgung muss nicht eine optimale Versorgung heißen, was eben in den meisten europäischen Ländern der Fall ist!
Es war für mich deshalb auch nicht überraschend, dass die technische Grundversorgung in Belgien und Deutschland bei weitem noch nicht ausreichend ist.
Und, es gibt weitere Länder, wo die Umsetzung der UN Konvention für Menschen mit Behinderung auch für Hörgeschädigte noch besonders rückständig ist! In diesem Zusammenhang brach auch mal eine anwesende Vertreterin für ein bestimmtes europäisches Land zusammen und bekam einen Weinkrampf.
Zusammenfassend muss festgehalten werden, wie sehr Hörgeschädigte im europäischen Durchschnitt nach wie vor sehr diskriminiert werden und wie groß der Mangel an optimaler technischer und psychotherapeutischer Versorgung für Hörgeschädigte ist, so dass es nicht verwunderlich ist, dass es mehrere Betroffene gibt, die zwischen den Stühlen schwanken, entweder weiter den mühsamen Weg zur Teilhabe an der Lautsprache schaffen zu wollen oder sich weiterhin gesellschaftlich isolieren zu lassen.
In den meisten europäischen Ländern müssen die gesetzlichen Zuzahlungen für die Hörgeräte und CI deutlich verbessert werden, für Kinder und Erwachsene. Auch müssen die Therapien über eine deutlich längere Zeit laufen, um den Hörgeschädigten eine tatsächliche Teilhabe in der Gesellschaft zu ermöglichen!
Es ist sehr bitter erfahren zu müssen, dass es auch immer noch europäische Länder gibt, die sogar fast gar keine staatlichen Zuschüsse zu den erforderlichen Techniken geben, so dass mehrere Menschen das meiste an Technik Erforderliche selbst finanzieren müssen!
Im allgemeinen, die sogenannte technische Grundversorgung reicht bei weitem nicht aus und es gibt viel zu wenig Aufklärung über den optimalen Umgang mit Hörgeschädigten, so dass es noch viel zu wenig wirkliche Akzeptanz und Würdigung hörgeschädigter Menschen gibt, die einen höheren Hörschaden haben.
Solange Hörgeschädigte sich nur mit einer technischen Grundversorgung begnügen müssen, die gemäß den aktuellen gesetzlichen Bestimmungen jedoch bei weitem noch keine optimale Versorgung bedeuten, heißt es, dass Hörgeschädigte nicht optimal hören können, in vielen Fällen auch nicht ausreichend sprechen lernen können.
Ein weiterer Punkt ist, dass festgestellt wurde, wie sehr Menschen, die taub geboren wurden oder ertaubt sind, sich jedoch dann für ein oder zwei CI entscheiden, weil sie eben an der Lautsprache teilhaben wollen, diese oft deshalb diskriminiert werden.
In diesem Zusammenhang wurde im Workshop ein weiteres Beispiel gebracht. Nämlich, dass Eltern, die ein taubes Baby haben und sich überlegen, ob das Baby ein oder 2 CI bekommt.
Gerade Eltern, die selbst nicht taub sind, entscheiden sich grundsätzlich für eine OP für ihr Baby (im europäischen Vergleich wird hier mittlerweile in 90 bis 98% für eine OP entschieden, die auch meistens zum Erfolg führen).
Wir prüften im Workshop wegen der Diskriminierungen die Artikel der UN Konvention für Menschen mit Behinderung und können demnach die Befürchtungen bzw. Behauptungen nicht bestätigen, dass das Selbstbestimmtrecht des Babies verletzt würde.
Übrigens, um die Wichtigkeit ausreichender Politik für Hörgeschädigte tatsächlich zu gewährleisten, die Zahl der Hörgeschädigten nimmt aus Gründen des steigenden Durchschnittsalters und aus umwelttechnischen Gründen deutlich zu, während dank moderner Medizin immer mehr Hörgeschädigten medizinisch erfolgreich geholfen werden kann, fehlt es  „nur“ noch an tatsächlicher und ausreichender Akzeptanz aller hörgeschädigten Menschen in unserer Gesellschaft.
EFHOH, Menschenrechte, News, WHO

Great News from EFHOH! – Welttag für Hörgeschädigt

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Great News from EFHOH! Finally we, EFHOH and IFHOH, have a real opportunity to receive the same attention in the public, such as EUD already has. I call this as equality among different social organizations!
„Dear friends on Facebook. We were contacted to share the news that WHO International Ear Care Day is to be renamed from 3rd March 2016 onward. We will now have World Hearing Day and we are pleased to share logo which will be part of the campaign.
The theme for 2016 is: Childhood hearing loss: act now, here is how!
WHO plans to release a brochure on the theme and will share advocacy materials including theme poster and banner in advance of the day.
Please share the news and join in planning activities for the next year.“