EU, Europa, Inklusion, Kinder, Menschenrechte, Soziales

Help us end childhood statelessness in Europe

 

Calling on all European states

This petition is organised by the European Network on Statelessness (ENS)

There is an urgent need for European States to act to prevent children from growing up without a nationality. The majority of Europe’s stateless kids were born in Europe; many of them would not remain stateless today if all European countries had in place legal safeguards against childhood statelessness as required by international law. The shocking reality is that more than half the countries in Europe are failing to meet these obligations, thereby denying a nationality to thousands of children across the continent.
The European Network on Statelessness urges all European states to:

Accede to the UN 1954 Convention relating to the Status of Stateless Persons and the 1961 Convention on the Reduction of Statelessness;
Address gaps in their laws and practice in order to implement comprehensive safeguards to identify and grant nationality to children born on their territory who would otherwise be stateless, as soon as possible after birth;
Ensure access to free and universal birth registration in order to prevent statelessness.

Demokratie, EU, Europa, Freiheit, Frieden, Inklusion, Kultur, Menschenrechte, Philosophie, Soziales

Die Chance aus Brexit für unser wirkliches Europa

Ich bin, da auch meine Briten mir sehr im Herzen sind, ich deren Kultur sehr gut kenne und liebe, unendlich traurig, dass das eintrat, woran ich einfach nicht glauben wollte.Dass es nun eintrat, sehe ich nun als ein schwerwiegendes Versäumnis und nun erst recht, wenn auch als eine reichlich verspätete Aufforderung, das nachzuholen, was unsere Väter und Mütter für unser gemeinsames Europa schon in den 50er Jahren erreichen wollten, nämlich auf Grundlage des Europäischen Fürsorgeabkommens eine echte gemeinsame europäische Sozialpolitik zu erarbeiten. Wie Helmut Schmidt noch kurz vor seinem Tode sagte, wurde beim Maastrichter Vertrag dies sträflich versäumt.

Spätestens seit dem Maastrichter Vertrag ging es fast hauptsächlich nur um die Interessen der Konzerne und Banken, gab es keine wirkliche Weiterentwicklungen in Richtung mehr Bürgerrechte und mehr gemeinsames soziales Europa mehr.

Keine Landesregierung in Europa hatte bisher auch an genau diesem Versäumnis zu arbeiten versucht, sondern fast stets nur die eigenen nationalen Interessen, neben den Interessen der eigenen Konzerne und Banken, vertreten.

Wir müssen nun baldigst den damaligen Geist des damaligen europäischen Fürsorgeabkommens wieder aufgreifen und hier endlich konsequent weiter daran arbeiten.

Ansonsten fällt Europa weiter auseinander, mit allen negativen Konsequenzen für alle europäischen Bürger*innen.

Auch die Nationalisten, auch wenn sie es stets erst als letzte spüren werden, die Geschichte zeigt es stetig, werden es spätestens dann bereuen, wenn sie sich nur noch zuhause im Dorf frei bewegen, entfalten und atmen können.

Demokratie, EU, Europa, Flüchtlingspolitik, Freiheit, Inklusion, Kultur, Menschenrechte, News, Philosophie, Soziales, UN, UNESCO, Weltanschauung, WHO

Van der Bellen ist neuer Bundespräsident

Irgendwie noch gut gegangen, müsste gesagt werden.
Dies muss jedoch in Österreich endlich als ein klarer Warnschuss an alle rechtsstaatlich orientierte Parteien verstanden werden.
Denn die Knappheit beweist die nach wie vor immense Gefahr gegenüber unseren Menschenrechten und unserer Menschenwürde, wenn man nicht konsequent genug für unsere wichtigen rechtsstaatlichen Prinzipien zum Schutz unserer Menschenrechte und -würde steht und nicht ausreichend genug für dementsprechend orientierte und qualifizierte PolitikerInnen sorgt!

Behinderung, Bundestag, Demokratie, EU, Flüchtlingspolitik, Frauen, Freiheit, Inklusion, Kultur, Menschenrechte, News, Philosophie, Soziales, Sprache, UN, Weltanschauung

nothing about us without us

Wird es in den demokratischen Parteien ausreichend gelebt für Frauen, Alte, Jugend, Arbeiter, Angestellte, Menschen mit allen verschiedenen besonderen Bedürfnissen, mit Migrationshintergrund, mit unterschiedlichen Weltanschauungen, verschiedenen sexuellen Orientierungen, etc.?
Es gibt noch gewaltig viel zu tun an deutlicher Verbesserung innerparteilicher Demokratie!
Dazu ärgert mich seit Jahren eine bestimmte Situation für Gehörlosenpolitik im Europaparlament als ein Beispiel.
Wir haben zwar zwei Abgeordnete im Europaparlament, die sich erfolgreich für mehr Teilhabe für gehörlose Menschen einsetzen. Beide sind selbst gehörlos.
Dadurch, dass sie für sich selbst als Gehörlose sprechen können, werden ihre besonderen Bedürfnisse überzeugender vermittelt.
Ich wurde schon verschiedenen EuropaparlamentsmitgliederInnen auf diese beiden angesprochen und wie schön es ist, die Gebärdensprache im Europaparlament erleben zu können.
Das ist richtig und sehr wichtig.
Das ist ein wichtiges Beispiel, warum wir dieses erfolgreiche Beispiel auch für andere Menschen mit besonderen Bedürfnissen erreichen müssen.
Allerdings,
der eine gehörlose Abgeordnete gehört in Ungarn der FIDISZ an, die andere gehörlose Abgeordnete gehört in Belgien der N-VA (Nieuw-Vlaamse Alliance) an.
Ich kenne keineN andereN gehörloseN SelbstvertreterIn von einer anderen Partei im EP.
Es ist ein krasser Widerspruch, wenn SelbstvertreterInnen zwar für sich sprechen können, zugleich jedoch andere Menschen, die „anders“ oder Flüchtlinge sind, ausgrenzen wollen.
Das ist das Gegenteil von Inklusion. Inklusion setzt gleichberechtigte Teilhabe für alle Menschen, ob sozial oder kulturell, voraus.
Warum hat sich bisher keine der demokratischen Parteien gewehrt mit eigenen SelbstvertreterInnen, zum Beispiel für gehörlose Menschen?
Gerade demokratische Parteien müssen ihre innerparteiliche Struktur dahingehend ausreichend verbessern, dass „nothing about us without us“ tatsächlich gelebt werden kann.

Dies ist auch ein weiteres und wichtiges Mittel, um rechtspopulistische, illiberale Parteien zu bekämpfen!

DSB, EFHOH, EU, Inklusion, News, Soziales, WHO

Welttag des Hörens

12034425_10207572296364952_2524235352956853601_oAuf einem Lunch-Seminar werden am 1. März 2016 im Europäischen Parlament die Vorzüge professioneller Hörgeräteversorgung besprochen.
Dieses Lunch-Seminar wird von EFHOH (European Federation of the Hard of Hearing, Dachorganisation für DSB und HOB), AEA, (Association of the European Hearing Aid Professionals), hear-it AISBL und EHIMA (European Hearing Instruments Manufacturers Association) organisiert.

Auszug aus dem Text des folgenden Links (http://www.hear-it.org/de/40-millionen-europaer-gesunder-und-geistig-fitter):
„Die gesundheitlichen Vorteile einer professionellen Hörgeräteversorgung, sowie die Kosten einer unbehandelten Schwerhörigkeit stehen zu einem Lunch-Seminar am 1. März, im Europäischen Parlament in Brüssel im Fokus. Unter dem Titel: „Hörbewusstsein – Professionelle Hörgeräteversorgung macht gesünder und geistig fitter“ wird das Seminar anlässlich des Tags des Hörens (Weltgesundheitsorganisation) durchgeführt.“

Ich persönlich freue mich sehr, dass nun auch das Thema Schwerhörigkeit im Europaparlament mehr Aufmerksamkeit bekommt!

Behinderung, Bildung, EFHOH, EU, Europa, Freiheit, IFHOH, Inklusion, Menschenrechte, News, Soziales, Sprache, Umwelt, UN, UNESCO, WHO, Wissenschaft

Kurzbericht IFHOH Workshop 19. – 20.10.2015 in Kopenhagen

Liebe Freund*innen und Interessent*innen,

in Vertretung für HOB VoG nahm ich am Workshop „UN Konvention für Menschen mit Behinderung“, 19. und 20.10.2015 in Kopenhagen, teil und fasse die wesentlich Punkte kurz zusammen:
Sehr interessant fand ich unter anderem den Besuch durch eine Vertreterin für EDF (European Disability Forum), die uns über die Bedeutung der Ratifizierung der UN Konvention für Menschen mit Behinderung in der europäischen Politik berichtete. Es wird bald auch ein Bericht über den Stand der Umsetzung in einzelnen europäischen Ländern veröffentlicht werden, den man auf den UN und EDF – Internetseiten finden wird.
Technische Grundversorgung muss nicht eine optimale Versorgung heißen, was eben in den meisten europäischen Ländern der Fall ist!
Es war für mich deshalb auch nicht überraschend, dass die technische Grundversorgung in Belgien und Deutschland bei weitem noch nicht ausreichend ist.
Und, es gibt weitere Länder, wo die Umsetzung der UN Konvention für Menschen mit Behinderung auch für Hörgeschädigte noch besonders rückständig ist! In diesem Zusammenhang brach auch mal eine anwesende Vertreterin für ein bestimmtes europäisches Land zusammen und bekam einen Weinkrampf.
Zusammenfassend muss festgehalten werden, wie sehr Hörgeschädigte im europäischen Durchschnitt nach wie vor sehr diskriminiert werden und wie groß der Mangel an optimaler technischer und psychotherapeutischer Versorgung für Hörgeschädigte ist, so dass es nicht verwunderlich ist, dass es mehrere Betroffene gibt, die zwischen den Stühlen schwanken, entweder weiter den mühsamen Weg zur Teilhabe an der Lautsprache schaffen zu wollen oder sich weiterhin gesellschaftlich isolieren zu lassen.
In den meisten europäischen Ländern müssen die gesetzlichen Zuzahlungen für die Hörgeräte und CI deutlich verbessert werden, für Kinder und Erwachsene. Auch müssen die Therapien über eine deutlich längere Zeit laufen, um den Hörgeschädigten eine tatsächliche Teilhabe in der Gesellschaft zu ermöglichen!
Es ist sehr bitter erfahren zu müssen, dass es auch immer noch europäische Länder gibt, die sogar fast gar keine staatlichen Zuschüsse zu den erforderlichen Techniken geben, so dass mehrere Menschen das meiste an Technik Erforderliche selbst finanzieren müssen!
Im allgemeinen, die sogenannte technische Grundversorgung reicht bei weitem nicht aus und es gibt viel zu wenig Aufklärung über den optimalen Umgang mit Hörgeschädigten, so dass es noch viel zu wenig wirkliche Akzeptanz und Würdigung hörgeschädigter Menschen gibt, die einen höheren Hörschaden haben.
Solange Hörgeschädigte sich nur mit einer technischen Grundversorgung begnügen müssen, die gemäß den aktuellen gesetzlichen Bestimmungen jedoch bei weitem noch keine optimale Versorgung bedeuten, heißt es, dass Hörgeschädigte nicht optimal hören können, in vielen Fällen auch nicht ausreichend sprechen lernen können.
Ein weiterer Punkt ist, dass festgestellt wurde, wie sehr Menschen, die taub geboren wurden oder ertaubt sind, sich jedoch dann für ein oder zwei CI entscheiden, weil sie eben an der Lautsprache teilhaben wollen, diese oft deshalb diskriminiert werden.
In diesem Zusammenhang wurde im Workshop ein weiteres Beispiel gebracht. Nämlich, dass Eltern, die ein taubes Baby haben und sich überlegen, ob das Baby ein oder 2 CI bekommt.
Gerade Eltern, die selbst nicht taub sind, entscheiden sich grundsätzlich für eine OP für ihr Baby (im europäischen Vergleich wird hier mittlerweile in 90 bis 98% für eine OP entschieden, die auch meistens zum Erfolg führen).
Wir prüften im Workshop wegen der Diskriminierungen die Artikel der UN Konvention für Menschen mit Behinderung und können demnach die Befürchtungen bzw. Behauptungen nicht bestätigen, dass das Selbstbestimmtrecht des Babies verletzt würde.
Übrigens, um die Wichtigkeit ausreichender Politik für Hörgeschädigte tatsächlich zu gewährleisten, die Zahl der Hörgeschädigten nimmt aus Gründen des steigenden Durchschnittsalters und aus umwelttechnischen Gründen deutlich zu, während dank moderner Medizin immer mehr Hörgeschädigten medizinisch erfolgreich geholfen werden kann, fehlt es  „nur“ noch an tatsächlicher und ausreichender Akzeptanz aller hörgeschädigten Menschen in unserer Gesellschaft.
Behinderung, Bildung, EU, Europa, Inklusion, Menschenrechte, Philosophie, Soziales, Sprache, UN, Wissenschaft

Gemeinsam anders (Zeit-Artikel)

Obwohl ZEIT schon am 31.5.2012 einen sehr wichtigen Artikel zum Thema Inklusion veröffentlichte, das sind meine bisherigen Eindrücke, nach wie vor, setzen sich viel zu wenige Menschen, die sich für mehr inklusive Prozesse einsetzen wollen, mit dem Beispiel Italien auseinander.
Dieser Artikel zeigt sehr gut die für mich ganz entscheidenen Punkte auf.
Erst wenn wir auf diese näher und umfassender eingehen, werden wir in Deutschland vlt. endlich begreifen, warum die bisherige Inklusionspolitik kaum oder viel zu wenig die erwünschten bzw. erklärten Ziele erreichen kann.
Ich wünsche mir deshalb eine viel intensivere Auseinandersetzung mit diesem Artikel!

Es kommt im wesentlichen darauf an, dass unsere Gesellschaft insgesamt sich zu ihrer richtigen Haltung findet.

Da müssen wir hin!

Hier der Link zum Artikel Gemeinsam anders!