Behinderung, Kinder, Menschenrechte, Sexueller Mißbrauch, WHO, Wissenschaft

Notrufnummer gegen sexuelle Misshandlungen

Was mich seit vielen Jahren beschäftigt …
Ich versuche mitzuhelfen eine Lösung für Hörgeschädigte und Gehörlose zu finden, die nicht anonym eine Notrufnummer für sexuell Mißhandelte anrufen können. Insbesondere für Kinder, die sexuell misshandelt wurden, auch in eigener Familie.
Bedenken wir die Bedeutung dieser Notrufnummern, mit dieser Möglichkeit können deutlich mehr Straftaten aufgedeckt, wie auch dann erst die dringend nötigen Therapien für die Opfer angeboten werden.
Für Gehörlose, die ohne Gebärdensprache nicht auskommen oder sonst einen DGS-Dolmetscher brauchen, ist keine Anonymität, somit nach wie vor keine Hilfe möglich. Dabei ist gerade die Anonymität eine sehr wichtige und meistens die entscheidende Möglichkeit für die Opfer.
Für die Schwerhörigen und Ertaubte, wie mich, dürfte es relativ einfache Möglichkeiten mittels automatischer Schriftmittlung (wie bei den privaten Fernsehsendern, die es schon teilweise gibt) geben. Für die Gebärdensprache oder für die Lormen (die die Taubblinden nutzen) weiss ich noch nirgends eine ausreichende Technik. Das ist ein Drama.

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Arbeit, Behinderung, Bildung, Freiheit, Inklusion, Kultur, Menschenrechte, News, Sexueller Mißbrauch, Soziales, Sprache, Weltanschauung

Umfrage „Diskriminierung in Deutschland 2015“

Datum 01.07.2015 via Antidiskriminierungsstelle des Bundes

Sie haben es erlebt? Berichten Sie davon!

Wegen Ihrer Behinderung oder Ihres Alters werden Sie nicht zu Vorstellungsgesprächen eingeladen, obwohl Sie hervorragend qualifiziert sind?
Sie werden gemobbt, weil Sie lesbisch oder schwul sind?
Ihr Kind bekommt wegen seiner Migrationsgeschichte trotz guter Noten keine Gymnasialempfehlung?
Bei der Wohnungssuche gehen Sie leer aus, weil Sie ein Kopftuch tragen?

Berichten Sie uns von den diskriminierenden Erfahrungen, die Sie, Ihre Angehörigen und Freunde gemacht haben. Dabei interessieren uns alle Lebensbereiche: vom Kindergarten, über Schule und Hochschule, bis zum Beruf; vom Wohnen über Versicherungs- und Bankgeschäfte bis zum Freizeitbereich.

Diskriminierungen wegen des jungen oder alten Lebensalters, einer Behinderung oder chronischen Krankheit, aus rassistischen Gründen oder wegen der ethnischen Herkunft, des Geschlechts (Männer, Frauen, Trans* und intergeschlechtliche Menschen), der Religion oder Weltanschauung sowie der sexuellen Identität sind nach dem Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz (AGG) verboten. In unsere Umfrage beziehen wir auch die „soziale Herkunft“ (z.B. Einkommen, Bildungshintergrund, auch der Elterngeneration) mit ein.

Wann geht es los?

Sie können sich vom 1. September bis 30. November 2015 beteiligen.

Wer kann mitmachen?

Alle in Deutschland lebenden Menschen ab 14 Jahren.

Was wollen wir erreichen?

Diese Umfrage, die wir gemeinsam mit dem Berliner Institut für empirische Integrations- und Migrationsforschung durchführen, soll Diskriminierungen sichtbar machen! Wir wollen auch wissen, welche Auswirkungen Diskriminierungen auf Menschen haben und wie sie damit umgehen. Mit den Ergebnissen werden wir konkrete Handlungsempfehlungen entwickeln, wie Diskriminierungen künftig verhindert werden können. Erste Ergebnisse werden im Frühjahr 2016 veröffentlicht.

Wenn Sie inhaltliche Fragen zur Umfrage haben, wenden Sie sich bitte an Nathalie Schlenzka (Nathalie.Schlenzka(a)ads.bund.de, Tel.: 03018 555 1813).

Machen Sie mit und helfen Sie dabei, Diskriminierungen abzubauen. Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

Frauen, Menschenrechte, News, Sexueller Mißbrauch, Soziales

Projekt „Suse – sicher und selbstbestimmt.“ sucht neue Kollegin!

Via bff (Quelle)

Wir suchen zum 01.09.2015 für unser Projekt „Suse – sicher und selbstbestimmt. Frauen und Mädchen mit Behinderung stärken.“ eine neue Kollegin.

Das Thema Gewalt gegen Frauen und Mädchen mit Behinderung ist ein Schwerpunkt des bff. Dafür wurde im Jahr 2014 das Projekt „Suse – sicher und selbstbestimmt. Frauen und Mädchen mit Behinderung stärken.“ gestartet. Ziel des Projekts ist, den Zugang zu Beratung und Unterstützung für von Gewalt betroffene Frauen und Mädchen mit Behinderung zu erleichtern. Dafür sollen in 5 Modellregionen Vernetzungen gestärkt und aufgebaut sowie über Gewalt gegen Frauen und Mädchen mit Behinderung aufgeklärt werden. Mehr Informationen zum Projekt Suse gibt es hier: https://www.frauen-gegen-gewalt.de/projekt-suse.html.

Aufgrund der (besonderen) Thematik richtet sich diese Stellenausschreibung an Frauen.

Gewünscht sind:

  • ein Hochschulabschluss
  • frauenpolitische Erfahrung und Interesse
  • Erfahrung in der Frauenprojektearbeit oder Verbände- und NGO-Arbeit
  • Erfahrungen aus dem Arbeitsbereich Gewalt gegen Mädchen und Frauen oder der Behinderten(selbst-)hilfe
  • Teamfähigkeit, Erfahrungen in der Kooperation und Netzwerkarbeit
  • Bereitschaft zu Dienstreisen, z.B. zu regionalen Fachtagungen und Vernetzungstreffen
  • Erfahrungen in der Konzeption und Organisation von Fachtagungen, Fortbildungen und Workshops
  • gute PC-Kenntnisse (Word, Excel, Power Point, Pflege von Internetseiten)
  • Fähigkeit zur Texterstellung und Entwicklung von Materialien
  • Kreativität und Flexibilität

Die Stelle ist zum 01.09.2015 zu besetzen und aufgrund der bisher bewilligten Projektgelder befristet bis 31.12.2016. Eine Verlängerung ist eventuell möglich und wird vom bff angestrebt. Die Arbeitszeit beträgt 20 Stunden wöchentlich, die Vergütung erfolgt nach TVöD (Tarifgruppe 11).

Wir begrüßen besonders die Bewerbung von Frauen mit Behinderungen oder Migrationshintergrund.

Die Geschäftsstelle des bff ist barrierearm zugänglich. Für weitere Auskünfte stehen wir gern zur Verfügung.

Wir bitten um schriftliche Bewerbungen bis zum 31.07.2015 an folgende Anschrift:

bff: Bundesverband Frauenberatungsstellen und Frauennotrufe

Petersburger Straße 94

10247 Berlin

Oder online an: info[at]bv-bff.de

Wir weisen darauf hin, dass Bewerbungsunterlagen ohne frankierten Rückumschlag aus Kostengründen nicht zurückgesendet werden.

Menschenrechte, Sexueller Mißbrauch

Sexueller Missbrauch in Sportvereinen: Wo die Selbstkontrolle versagt

Sexueller Mißbrauch:

Es gibt weitere Bereiche, die bisher übersehen wurden und werden, z.B. im Breitensport.

Deswegen möchte ich auf folgendes Video von Panorama hinweisen (leider ist es ohne UT)

http://www.ardmediathek.de/tv/Panorama/Sexueller-Missbrauch-in-Sportvereinen-W/Das-Erste/Video?documentId=6848586&bcastId=310918