Bildung

Meine bildungspolitische Forderung

Quelle: Meine bildungspolitische Forderung

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Bildung, Bundesregierung, Demokratie, Freiheit, Soziales

Gesellschaftliche Spaltung in Deutschland

„Einige kritische Passagen zum Einfluss von Wohlhabenden auf politische Entscheidungen bleiben allerdings gestrichen.“

Die BuRe warnt davor, dabei ist gerade deren Politik die Ursache!
Und natürlich, schauen wir uns die glücklichen Länder an, in diesen gibt es eben eine klare Politik, die im wesentlichen vor allem einer optimalen Umverteilung dient, so mehr Mittel zur Grundsicherung, Bildungspolitik, Gesundheitspolitik, etc.. verfügt und Ziel einer starken Mittelschicht erreicht hat und diese stabilisiert.
Deswegen z.B., die bloße Makulatur der Agenda 2010 ist ein Witz!
Und, während viele Parteien von Freiheit reden, diese Freiheit existiert erst, wenn alle frei sein können.
Dies ist nur möglich, mittels verantwortungsvollem Umgang mit der Freiheit.
Man hat seine Rechte, aber auch seine Pflichten.
Durch das Erlernen der Pflichten kann dann auch eher das Bewusstsein erreicht werden, wie wichtig Solidarität und Demokratie, auch parteiinterne, sind.
Für das Erlernen der Pflichten und des verantwortungsvollen Umgangs mit der Freiheit, brauchen wir endlich die richtige Bildungspolitik.

http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/armutsbericht-zu-arm-zu-reich-1.3431893?utm_source=whatsapp

Arbeit, Behinderung, Bildung, Freiheit, Inklusion, Kultur, Menschenrechte, Philosophie, Soziales, Sprache, UN, Weltanschauung, WHO, Wissenschaft

Jeder Mensch hat einen Förderanspruch!

Solange es Förderschulen gibt, bleibt die Inklusion im Arbeitsmarkt und in unserer allgemeinen Gesellschaft erschwert!


Arbeitsmarkt
Förderschüler ohne Bildungsabschluss haben im ersten Arbeitsmarkt kaum Chancen, wenn doch, dann meist nur mit staatlicher Unterstützung. Förderschüler mit Bildungsabschluss können zwar Chancen im regulären Arbeitsmarkt finden, jedoch zum großen Teil nur in einfachen und mittleren Einkommensgruppierungen, und dies auch fast nur bei öffentlich rechtlichen Arbeitgebern.
In höheren Einkommensgruppierungen und akademischen Berufen findet man kaum Förderschüler. Wenn doch, dann nur weil sie den Bildungsweg über eine Regelschule fortsetzten.
Warum gibt es für Förderschüler im privaten Arbeitsmarkt so wenig Inklusion?
Es fehlen soziale Kompetenzen, die nur mittels gemeinsamem Lernen ausreichend erworben werden können.
Wie sollen z.B. Personalchefs oder Arbeitgeber, die nicht gemeinsam mit Kindern mit Fördermehrbedarf gelernt haben, genügend soziale Kenntnisse im Umgang mit diesen haben?

Haupt-, Realschule und Gymnasium
Zwar bekommen bestimmte Schüler mit Fördermehrbedarf die Chance auf den Besuch einer Regelschule, jedoch kaum auf den Besuch eines Gymnasiums.

Einerseits aus dem Grund, dass bestimmten Kindern mit Fördermehrbedarf nicht zugetraut wird, das Abitur schaffen zu können, vor allem Kinder mit Downsyndrom, Autismus, Armut, Taubblinde u.w..

Andererseits haben Eltern die Sorge, dass die Entwicklung ihres Kindes ausgebremst würde, wenn ihr Kind gemeinsam mit einem Kind mit Fördermehrbedarf lernen soll.
Zukünftige Personalchefs oder Arbeitgeber kommen jedoch meistens über den Bildungsweg Gymnasium, kommen so kaum mit Kindern mit Fördermehrbedarf zusammen und können so gar nicht die erforderlichen sozialen Kompetenzen erlernen.
So bremst nicht nur das System Förderschule die inklusiven Prozesse im Arbeitsmarkt aus, sondern auch das parallele Bildungssystem.
Um die Inklusion im Arbeitsmarkt tatsächlich zu erreichen, ist es wichtig sich auch anzuschauen, wie das Bildungssystem in anderen Ländern ist.

Länder mit besonders hohen Inklusionsquoten
In Italien wurden Förderschulen und Sonderklassen schon vor über 30 Jahren abgeschafft. Alle Schüler werden bis zur 8. Klasse in den gleichen Bildungseinrichtungen unterrichtet …“
Auszug aus dem Artikel
http://www.diplomatisches-magazin.de/special-03-2014-de/?PHPSESSID=4ajm5f4q41ipckjbia7l7diif7

In den drei kanadischen Provinzen New Brunswick, Prince Edward Island und Québec wird ein anderes Modell zur Sonderpädagogik praktiziert:
„…Diese stellt einen Gegenentwurf zur in deutschsprachigen Kontexten vorherrschenden Profession der Sonderpädagogin bzw. des Sonderpädagogen dar, da sie sich „nicht über eine speziell auszuweisende Klientel, sondern über ihr spezifisches Wissen und Know
How definiert, welches die willkürliche Definitionsgrenze der Komposita mit „Sonder-“ obsolet macht…“

Sehr wichtig ist auch, wie der Förderbedarf definiert wird. Im internationalen Vergleich geht Kanada mit dem Begriff Inklusion am weitesten: „Every individual is equal before and under the law and has the right to the equal protection and equal benefit of the law without discrimination and, in particular, without discrimination based on race, national or ethnic origin, colour, religion, sex, age or mental or physical disability.”

Mehr zu den beiden obigen Punkten siehe bitte unter
http://www.inklusion-online.net/index.php/inklusion-online/article/view/196/202

Inklusion im Arbeitsmarkt und in unserer Gesellschaft
Wenn nun grundsätzlich jedes Kind gefördert wird, dann werden sicher eher alle Eltern bereit sein ihr Kind „ohne Fördermehrbedarf“ gemeinsam mit Kindern „mit Fördermehrbedarf“ lernen zu lassen.
So dass es später mehr private Unternehmen wie z.B. SAP, wo relativ viele Autisten Erfolg haben, geben wird.
Wir brauchen auch mehr gesellschaftliche Aufklärung, so dass wir die persönliche Leistung neu definieren. Z.B. in Spanien gibt es eine Stadträtin mit Downsyndrom. Wann sind wir ebenfalls dazu in der Lage?

Behinderung, Bildung, EU, Europa, Inklusion, Menschenrechte, Philosophie, Soziales, Sprache, UN, Wissenschaft

Gemeinsam anders (Zeit-Artikel)

Obwohl ZEIT schon am 31.5.2012 einen sehr wichtigen Artikel zum Thema Inklusion veröffentlichte, das sind meine bisherigen Eindrücke, nach wie vor, setzen sich viel zu wenige Menschen, die sich für mehr inklusive Prozesse einsetzen wollen, mit dem Beispiel Italien auseinander.
Dieser Artikel zeigt sehr gut die für mich ganz entscheidenen Punkte auf.
Erst wenn wir auf diese näher und umfassender eingehen, werden wir in Deutschland vlt. endlich begreifen, warum die bisherige Inklusionspolitik kaum oder viel zu wenig die erwünschten bzw. erklärten Ziele erreichen kann.
Ich wünsche mir deshalb eine viel intensivere Auseinandersetzung mit diesem Artikel!

Es kommt im wesentlichen darauf an, dass unsere Gesellschaft insgesamt sich zu ihrer richtigen Haltung findet.

Da müssen wir hin!

Hier der Link zum Artikel Gemeinsam anders!

Bildung, Inklusion, Kultur

Buchempfehlung „Handbuch Bildungsplanung“

Kurze Wiedergabe aus der Einleitung dieses Buches:

„Das Handbuch führt in die Grundlagen der Bildungsplanung ein, erörtert wichtige politische sowie ökonomische Entwicklungen und diskutiert gesellschaftliche Zusammenhänge.
Es bietet eine umfassende Sammlung von Beiträgen zu planungsrelevanten Bedingungen und deren Folgen für berufliche Bildungsangebote (Mikroebene), die Programmplanung in der Aus- und Weiterbildung (Mesoebene) und die Ordnungsarbeit und Bildungspolitik (Makroebene).
Ein umfangreicher Serviceteil mit Fachglossar und Stichwortverzeichnis sowie weiterführende Literatur- und Internetverweise runden das Handbuch ab.“

In diesem Buch gibt es auch zwei Artikeln zur Inklusion bzw. zur UN-BRK und zwei Artikeln zur Diversität und Vielfalt im Kontext beruflicher Bildung.

Es ist das erste Werk in Deutschland, das sich so umfassend (beruflicher) Bildungsplanung widmet und richtet sich explizit an Studierende, UND an Praktikerinnen und Praktiker, die Bildung gestalten, planen oder das Bildungssystem verändern wollen.

Mehr Infos hier

Behinderung, Bildung, Inklusion, Kultur, Menschenrechte, News, Philosophie, Soziales, Wissenschaft

Prof. Andreas Hinz spricht über Inklusion

Mein Gedanke zum Artikel von „Aktion Mensch“, s.u.:
Die Lösung liegt im Denken des individuellen Förderbedarfs!
Hätte sich z.B. damals die Schulbehörde in meinem Fall gemeinsam mit den Lehrern durchgesetzt, ich hätte nicht den Weg der Lautsprache gehen können, sondern wäre auf der Gehörlosenschule gelandet und hätte keine ausreichende logopädische Schulung/Förderung bekommen!
Es gibt eine ganze Reihe von ehemaligen Förderschülern, die falsch oder nur unzureichend gefördert wurden, weil eben man nicht auf den individuellen Förderbedarf einging und noch eingeht, sondern dass man Gruppen-Maßstäbe auf einzelne Individuen zu übertragen versucht.
Solange es so weiter geht, werden wir jeden einzelnen nicht optimal fördern und ebenso nicht die maximal mögliche Vielfalt erreichen können.
Solange wird es auch dauern bis wir z.B. eine Mehrfachbehinderte als Bundeskanzlerin haben.

Auszug aus dem Artikel:
„Prof. Andreas Hinz spricht über #Inklusion: „Es geht los bei den Lehrerinnen und Lehrern, die traditionell gewohnt sind, alleine für eine Lerngruppe verantwortlich zu sein und die Klassentür geschlossen zu halten. So ist Inklusion längerfristig nicht denkbar. Inklusion braucht Teamstrukturen, Teamarbeit und Prozesse des sich miteinander Beratens. Im Alltag passiert es oft, dass Inklusion mit bestehenden Hierarchien in Konflikt kommt. Nämlich dann, wenn von oben nach unten entschieden wird und die, die weiter unten stehen, keine Möglichkeit zur Partizipation haben.“ (Andreas Hinz im Interview mit der Aktion Mensch​).

Ihre Meinung… Professor Hinz
„Wir können uns nicht mehr aussuchen, ob wir Inklusion umsetzen – wir müssen es“

Bildung, Demokratie, Menschenrechte

Mit starker Bildung den Extremismus bekaempfen

Beste Waffe zur langfristigen Stabilisierung des Friedens, der Freiheit, Gerechtigkeit und Toleranz?
Ueberzeugung durch Argumente! 
Wer jedoch keine hat, sagt dann „raus mit dir“,
siehe IS, weitere religioese Fanatiker, Links- und Rechtsextremisten.
Um so mehr bestaetigt sich die gemeinsame Verantwortung zu einer ausreichend starken Bildung fuer alle, und dies grenzueberschreitend.
Malala hat recht!
http://n-tv.de/politik/IS-droht-mit-Angriffen-auf-US-Buerger-article13444481.htm

Bildung, Kultur, Soziales

Kultur ist der geistige Nährboden

Dass wir auch in Deutschland mit steigender Intoleranz gegenüber verschiedenen Religionen und Kulturen zu kämpfen haben, liegt einerseits daran, dass die Intoleranz schon vorhanden war und wir als Staat versagt hatten. Denn, es ist bildungspolitische Aufgabe unseren Bürger*innen eine ausreichend starke Bildung zu geben, egal ob sie einen Glauben haben oder an was sie glauben, so dass sie unsere sehr gute deutsche Verfassung wirklich verstanden haben und nach diesen wirklich leben.
Dafür muss ausreichend in kulturelle Bildung investiert werden, denn, Kultur ist Bildung!
In diesem Sinne wiederhole ich meine Botschaft:
Kultur ist der geistige Nährboden, Inklusion (kulturell und sozial) ist der Prozess, Vielfalt das Ziel!
Jede Kürzung in der Kulturpolitik erschwert die dringend nötige kulturelle und soziale Inklusion!
Wir werden in den nächsten Jahren bedingt durch die zunehmenden Flüchtlinge und Asylanten sogar deutlich mehr in kulturelle Arbeiten investieren müssen, schon allein des sozialen Friedens wegen!

Bildung, Kultur

Kultur ist Bildung!

Wir brauchen, um bestehende gesetzliche Barrieren abzubauen, im ersten Schritt geeignete Maßnahmen, um geistige Barrieren abzubauen.
Da gibt es kein besseres Instrument als es über kulturelle Arbeiten zu versuchen.
Denn kulturelle Arbeiten setzen das Denken ohne Grenzen voraus.
Deshalb ist es so wichtig kulturelle Arbeiten dementsprechend stark genug zu fördern.
Denn Kultur ist Bildung