Behinderung, Bildung, Freiheit, Inklusion, Kultur, Menschenrechte, Soziales, UN

Elbphilharmonie – Barrierefreiheit für Blinde?

Ich musste mir Kritiken gefallen lassen, weil ich Zweifel an ausreichender Barrierefreiheit insgesamt für alle BürgerInnen hatte.
Denn, es wurden eben nicht alle verschiedenen Behindertenverbände zur fachlichen Beratung und Unterstützung herangezogen.
In Fragen von Barrierefreiheit wird im Allgemeinen leider immer „nur“ an Rollstuhlfahrer gedacht, nach wie vor, wenn überhaupt.
Dabei haben wir sehr viele Formen von Behinderungen, die gleichberechtigt berücksichtigt werden müssen, wenn schon wir die Kulturangebote für ALLE Menschen zugänglich machen wollen und auch müssen. Denn, jeder hat einen Rechtsanspruch auf Bildungsteilhabe, also auch auf kulturelle Veranstaltungen!
Also, die Blinden, auch die Schwerhörigen, die auf Schriftmittlung angewiesen sind, und weitere Menschen mit anderen Behinderungen wurden vergessen, obwohl die damals zuständige Kultursenatorin, Barbara Kisseler, noch vor ihrem Tode versuchte auf diese Mängel hinzuweisen.
Jedenfalls ist es eigentlich ein Skandal, dass gerade für einen so aufwendigen Neubau nicht gelungen war, die zur Zeit geltenden Maßstäbe zur ausreichenden Barrierefreiheit umzusetzen. Das zeigt wiederholt, dass das Denken in Inklusion bei den meisten Menschen noch immer nicht ausreichend angekommen ist und deshalb es auch in der Bildungspolitik weiterhin bei nicht ausreichenden Inklusionsprozessen bleiben wird.
Wir brauchen in Hamburg endlich einen politischen Wechsel!

http://www.bsvh.org/news/items/begehung-der-elbphilharmonie-offenbart-maengel-bei-barrierefreiheit.html

Allgemein, Bildung, Demokratie, Freiheit, Hamburg, Inklusion, Kultur, Weltanschauung

FDP will Staatsvertrag mit Muslimen auflösen?

Es ist mittelalterliches Denken, man schließt Menschen aus, wenn diese anders sind. Das ist etwas, was die AfD grundsätzlich will. Nun, die FDP Hamburg zeigt hier große Nähe zur AfD.Grundsätzlich führen Ausschlüsse zur weitergehenden Radikalität.

Wir müssen eben dann mit diesen muslimischen Verbänden mit verstärkten Dialogen und Aufklärungsarbeiten unterstützen. Das macht deutlich mehr Arbeit und erfordert auch mehr Geduld.

Eine Alternative gibt es nicht, wenn man aus der Geschichte gelernt haben will.

Übrigens, dieses Verhalten der FDP erklärt auch, warum sie auch gegen die Inklusion von Menschen mit Behinderung ist.

Diese Partei will keine Freiheit für alle, sondern nur für wenige, für selbst ernannte Eliten.

http://www.zeit.de/hamburg/stadtleben/2017-01/elbvertiefung-11-01-17

Behinderung, Bildung, Freiheit, Hamburg, Inklusion, Kultur, Menschenrechte, News, Philosophie, Soziales, Sprache, Video, Wissenschaft

„Taub“heit ist relativ, für sich selbst und für „andere“

Oft werde ich gefragt, wie ich „höre“.
Wie von Evelyn Glennie

und Mischa Gohlke gut erklärt

es ist relativ!

Gerade in der Musik sind die Grenzen relativ, man hört nicht nur mit den „Ohren“.
Das ist die Chance zum mehr „Hören“.

Ich bleibe davon überzeugt, dass mit Hilfe des Gefühls zur Musik die Breite der Kommunikationswege erweitert wird.
Und, das Schöne ist, die Musik ist eine schöne Sprache!

Der Weg, den Mischa als an Taubheit grenzender Musiker gegangen ist, war lang. Solange Inklusion noch immer in vielen Köpfen nicht wirklich gelebt wird, wird der Weg weiterhin lang bleiben.

Jedoch mit Menschen, wie die alle hier beim Projekt „andersSein vereint“ mit wirken und vielen weiteren Freund*innen, werden wir den schwierigen inklusiven Prozess zu mehr selbstverständlichen Vielfalt erreichen!

Ich würde mich sehr, sehr freuen, wenn wir uns jetzt übermorgen, also am 25.6., 19h, im Knust in Hamburg antreffen und an diesem Abend zumindest für ein paar Stunden möglichst viel Inklusion gemeinsam spüren, erleben und genießen!

Bis dann?

Behinderung, Bildung, Freiheit, Hamburg, Inklusion, Kultur, Menschenrechte, Philosophie, Soziales, Sprache, Video

Inklusionssong für Deutschland – wir wollen einfach Mensch sein

Ich hoffe, auch Euch gefällt diese Botschaft!

Jedenfalls sind Angela Herrmann und ich glücklich, Teil des Videodrehs gewesen zu sein und natürlich ist es unser gemeinsames, wichtiges Thema mehr Inklusion zu erreichen!

#inklusionssongfuerdeutschland #grenzensindrelativ #wirwolleneinfachmenschsein

Behinderung, Bildung, Kultur, Menschenrechte, News, Soziales

Anders sind wir alle – das inklusive Festival

Veröffentlicht am 23.06.2014

Lukulule präsentiert:

Anders sind wir Alle – nicht nur zu Festivalzeiten! 🙂

Es lohnt sich, mit etwas Gebäck und Tee 20 Minuten zu erinnern oder – für die, die nicht da waren – einen kleinen Einblick zu gewinnen.

Anders sind wir alle – DAS inklusive Festival – in Kooperation mit Grenzen sind relativ.

26.10.2013 im Knust

0:09 – 0:25 – Interview mit Jennifer Zaborski
0:26 – 0:41 – Interview mit Patrick Hennings
0:42 – 1:23 – Lukulule GrownUp Chor
1:24 – 1:51 – The Supreme Squad
1:52 – 3:32 – Lukulule Chor
3:33 – 5:26 – DeluxeKidz
5:27 – 8:54 – Michael Herold
8:55 – 9:48 – Mats feat. Lukulule
9:49 – 10:06 – Maui feat. André und Fritz
10:07 – 10:45 – Interview Katrin Wulff & Jennifer Zaborski
10:46 – 12:07 – BurnOut Sounds
12:08 – 13:58 – Fischklub
13:59 – 15:00 – Mischa Gohlke Band feat. Hörbie Schmidt
15:01 – 17:08 – Anastasia Umrik
17:09 – 18:12 – Katrin Wulff
18:13 – 19:54 – Katrin Wulff feat. Lukulule
19:55 – 20:56 – Noloh
20:57 – 22:13 – Cuico
22:14 – 23:05 – Bennis Geburstagsständchen & Abspann
23:06 – 23:10 – Danke schön Text an die DJ Fraktion 🙂
23:10 – 23:17 – Cosma Shiva Hagen – Cosmic Sista & DJ Cram
23:18 – 23:25 – DJ Flo Motion
23:26 – 23:58 – Logos: Grenzen sind relativ, Bürgerstiftung Hamburg, OVB, Stiftung Hamburger Wohnen, Lukulule

Behinderung, Bildung, Menschenrechte, Soziales, UNESCO

Bildungsregionen auf dem Weg – Inklusive Bildung

Expertenkreis „Inklusive Bildung“

Die Deutsche UNESCO-Kommission hat 2010 den Expertenkreis „Inklusive Bildung“ eingerichtet. Ihm gehören dreißig Akteure der inklusiven Bildung in Deutschland an. Durch den Expertenkreis „Inklusive Bildung“ soll der Austausch zwischen den Akteuren der inklusiven Bildung weiter gefördert werden, um die Umsetzung inklusiver Bildung bundesweit zu stärken.

Ziele

  1. Durch regelmäßigen Austausch Akteure der Inklusiven Bildung auf nationaler Ebene vernetzen und Kompetenzen bündeln.
  2. Breitenwirkung für das Konzept Inklusive Bildung erzielen.
  3. Expertise für den Prozess hin zu einem inklusiven Schulsystem bereitstellen.

     

Aktivitäten

Im Vorfeld der 71. Hauptversammlung der Deutschen UNESCO-Kommission im Juni 2011 hat der Expertenkreis „Inklusive Bildung“ maßgeblich an der Resolution „Inklusive Bildung in Deutschland stärken“ mitgewirkt. Darin appelliert die DUK, Sonderschulen planvoll in das allgemeine Schulwesen zu überführen. Sie fordert Bund, Länder und Kommunen auf, zügig Aktionspläne zur inklusiven Bildung zu erarbeiten und die in den Schulgesetzen der Länder bisher enthaltenen Vorbehalte gegenüber Inklusion zügig aufzugeben. Inklusive Bildung soll außerdem als Leitidee in der Aus- und Fortbildung aller pädagogischen Berufe verankert werden.

In den Jahren 2011 und 2012 hat der Expertenkreis erstmalig die Beratung von Bildungsregionen auf dem Weg zur inklusiven Bildung durchgeführt. Aus knapp 30 Bewerbern wurden die Städteregion Aachen, die Landeshauptstadt Wiesbaden, der Landkreis Oberspreewald-Lausitz und der Stadtstaat Hamburg ausgewählt, um ein Jahr lang im Aufbau eines inklusiven Bildungssystems begleitet zu werden. Zahlreiche Beratungstermine vor Ort unterstützen die Verantwortlichen in den Regionen bei der Entwicklung inklusiver Bildungsstrategien. Die Ergebnisse des Beratungsprozesses wurden von derDUK mit der Dokumentation „Bildungsregionen auf dem Weg – Inklusive Bildung in Aachen, Hamburg, Wiesbaden und Oberspreewald-Lausitz“ im Dezember veröffentlicht.

Am 19. und 20. März 2014 richtet die Deutsche UNESCO-Kommission zusammen mit einer Reihe von Partnern und Unterstützern den Gipfel „Inklusion – Die Zukunft der Bildung“ in Bonn aus. Der Expertenkreis „Inklusive Bildung“ unterstützt die Deutsche UNESCO-Kommission bei der inhaltlichen Vorbereitung der Konferenz. Nähere Informationen zu der Veranstaltung finden Sie auf demKonferenzportal.